Schwangerschaft und Geburt

Etwa 96 Prozent aller Kinder werden gesund geboren. Doch was bedeutet es für die Familien der übrigen vier Prozent? Viele Eltern fragen sich nach der Geburt, wie ihr gemeinsamer Alltag aussehen wird und welche Herausforderungen auf sie zukommen. Bereits von Beginn an stehen ihnen hierfür vielfältige Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Schwangerer Frauenbauch mit einem kleinen Teddybär in den Händen. Im Hintergrund liegt ein verschwommenes Ultraschall-Foto.

Unterthemen

Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist für viele Familien eine besondere Zeit. Die meisten Eltern wünschen sich ein gesundes Kind. Manche möchten schon vor der Geburt möglichst viele Informationen erhalten. Andere verzichten bewusst auf weiterführende Untersuchungen. Es gibt für alle Schwangeren und auf Wunsch auch für ihre Partnerinnen oder Partner verschiedene Beratungsangebote.

Pränataldiagnostik

Die Pränataldiagnostik gehört nicht zu den regulären Vorsorgeuntersuchungen. Bestehen gesundheitliche oder familiäre Risiken, informiert die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt über diese Untersuchungsmöglichkeiten. Sie können Hinweise auf Fehlbildungen, Chromosomenveränderungen oder erblich bedingte Erkrankungen des ungeborenen Kindes geben.

Geburt eines Kindes mit Beeinträchtigung

Manche Familien erfahren bereits während der Schwangerschaft, dass ihr Kind mit einer Erkrankung oder Behinderung geboren wird. Andere erhalten diese Nachricht erst nach der Geburt. Für viele Eltern ist das eine große Belastung. Benötigt das Kind eine besonders intensive Versorgung, stehen verschiedene staatliche Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Frühgeburt

Rund jedes zehnte Kind kommt zu früh zur Welt. Frühgeborene benötigen häufig eine intensive medizinische Betreuung. Auch die Eltern brauchen in dieser Zeit oft Begleitung und Unterstützung.

Frühe Hilfen

Die Frühen Hilfen richten sich an Familien, die sich Entlastung oder Unterstützung wünschen. Die Angebote sind freiwillig und sollen Familien frühzeitig stärken. Sie können bereits während der Schwangerschaft und bis zum dritten Geburtstag des Kindes genutzt werden.